Übertaktet für Mulimedia-Anwender und Gamer. Schon der erste Blick macht klar, für welche Käufergruppe die neue Grafikkarte von PNY Technologies gedacht ist. Die PNY GeForce GTX 550 Ti XLR8 OC ordnet sich preislich in die Mittelklasse ein. Dabei werden sowohl die Ansprüche der Multimedia-Anwender als auch jene der Gamer berücksichtigt.
Streng genommen stellt die Grafikkarte eine übertaktete Version der PNY GeForce GTX 550 Ti dar. Damit baut PNY Technologies gleichzeitig seine immer größer werdende Overlocked-Serie aus.
Detailinformationen zur Grafikkarte. Erwartungsgemäß bildet die Fermi-Architektur von Nvidia die Basis der neuen PNY GeForce GTX 550 Ti XLR8 OC. Durch die Übertaktung wird der Prozessortakt von 900 Megahertz (MHz) bei der Standardausführung auf aktuell 966 MHz angehoben. Der Shadertakt steigt von 1.800 MHz auf 1.932 MHz. Der Speicher schwingt nun mit 4.356 MHz anstatt mit 4.100 MHz. Als Speicher wird ein 1 GB GDDR5 Speicher mit einer 192-bit Schnittstelle eingesetzt.
Der Grafikprozessor unterstützt die 3D-Vision. Da die PNY GeForce GTX 550 Ti XLR8 OC kompatibel mit Nvidia Cuda ist, können über eine Beschleunigung des Grafikprozessors auch diverse Multimedia-Anwendungen entsprechend schneller ablaufen. Insgesamt stehen mit einem DV-I, einem DVI-I und einem Mini-HDMI-Ausgang drei Ausgänge zur Verfügung.
Der Preis. Die neue Grafikkarte von PNY Technologies, die PNY GeForce GTX 550 Ti XLR8 OC, ist ab Anfang Juni erhältlich. Seitens des Hersteller ist ein Verkaufspreis von 149,00 Euro empfohlen.
Interessanterweise weist PNY Technologies auch auf einen Punkt hin, der gelegentlich von dem einen oder anderen Anwender übersehen wird: den Zwischenspeicher. Gerade in Anbetracht der stetig zunehmenden Anwendungen im Multimedia-Bereich wird zu einer Aufrüstung mit 2 GB DDR3 Speichermodulen oder mit 4 GB DDR3 Speichermodulen geraten. Dass der Hersteller mit den Speichermodulen DIM102GBN/10660/3CBX beziehungsweise DIM104GBN/10660/3CBX die passenden Komponenten anbietet, ist gewiss zufällig und unbeabsichtigt. Der Hinweis selbst hat jedoch durchaus etwas für sich.
